Energie Revolte: Digitales Observatorium für FLINTA* in MINT-Berufen
Energie Revolte: Digitales Observatorium für FLINTA* in MINT-Berufen
Co-Creation und Markenidentität einer digitalen Plattform für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Energiesektor
Im deutschen Energiesektor sind Frauen massiv unterrepräsentiert. Für WECF entwickelten wir eine digitale Plattform, die Pionierinnen sichtbar macht, Vorbilder schafft und junge FLINTA* für Karrieren in der Energiewende begeistert. Von der Namensfindung bis zur technischen Umsetzung.
Die Herausforderung
Pionierinnen ans Licht
Der Energiesektor hat ein massives Diversitätsproblem. Nur 22 Prozent der MINT-Absolventinnen in Deutschland sind Frauen. In Führungspositionen wird die Luft noch dünner. Gleichzeitig bleiben Pionierinnen, die die Energiewende maßgeblich prägten, weitgehend unsichtbar. WECF wollte diese Schieflage korrigieren. Die Vision: eine digitale Plattform, die als Observatorium fungiert und innovative Frauen im Energiesektor auf einer Wall of Fame präsentiert. Ein Ort, der junge FLINTA inspiriert, ermutigt und ihnen zeigt, dass sie in dieser Branche nicht nur willkommen, sondern dringend gebraucht werden.
Editorial Design
Illustration
Typografie-Konzept
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Deliverables
Konkret geliefert
Entstanden ist Energie Revolte. Eine Plattform, die drei Zeitebenen verbindet: Pionierinnen der Vergangenheit, Innovatorinnen der Gegenwart und die Gestalterinnen von morgen. In einem digitalen Workshop mit Jugendlichen testeten wir Bildsprachen, Farbkonzepte und Navigationselemente. Damit wurde die Zielgruppe direkt in den Gestaltungsprozess eingebunden. Das Ergebnis ist eine visuelle Identität, die den Spagat schafft zwischen professioneller Seriosität und jugendlicher Rebellion.
1
Wort-Bildmarke & Corporate Identity
Logo-Entwicklung mit kontrastierendem Gestaltungsprinzip: Blitzsymbolik als zentrales Element für Transformation und Dynamik. Umfassende Brand Guidelines mit Farbkonzept, Typografie und grafischen Elementen.
2
Responsive Website mit Backend
Webplattform mit Wall of Fame, Ressourcen-Datenbank und Filterfunktionen. Accessibility-optimiert mit klarer Informationsarchitektur. Backend-Integration für einfache Content-Pflege durch den Kunden.
3
Template-Paket für alle Kanäle
Social Media Templates für Instagram, TikTok und LinkedIn. Präsentations-Templates und Vorlagen für Publikationen. Modulares System, das die visuelle Identität über alle Touchpoints konsistent hält.
4
Workshops & Schulungsmaterialien
Zielgruppen-Workshops mit Teenagern zur Co-Creation. Technische Schulung für Website-Administration. Beratung zu Kampagnenplanung, Paid Ads-Strategie und Social Media-Kommunikation. Umfassende Dokumentation und Anleitungen.
Was das Projekt bewirkt
Gender und Energie: Endlich zusammen gedacht
Die Plattform ist live. Pionierinnen werden sichtbar, Ressourcen zugänglich, Netzwerke geknüpft. Aber der eigentliche Mehrwert liegt tiefer. WECF verfügt jetzt über ein System, das wächst. Templates für Social Media und Präsentationen ermöglichen konsistente Kommunikation über alle Kanäle. Das Backend erlaubt eigenständige Content-Pflege ohne technische Hürden. Die Schulungen haben das Team befähigt, die Plattform strategisch zu nutzen. Das Observatorium legt FLINTA*-Perspektiven frei und verankert sie im Diskurs über eine geschlechtergerechte Energiewende.
Q&A
Q1
Was macht ein gutes politisches Kochbuch aus?
Es braucht eine klare Balance zwischen kulinarischem Genuss und politischer Botschaft. Die gesellschaftlichen Inhalte dürfen nicht aufgesetzt wirken, sondern müssen organisch mit den Rezepten verwoben sein. Visuelle Gestaltung spielt dabei eine Schlüsselrolle - sie muss beide Ebenen gleichberechtigt behandeln und zu einer schlüssigen Erzählung verbinden.
Q2
Wie vermeidet man kulturelle Stereotypen bei internationalen Projekten?
Durch bewusste Abstraktion und Reduktion. Statt konkrete ethnische Merkmale zu zeigen, arbeiten wir mit symbolischen Elementen und universellen Formen. Wichtig ist auch die enge Zusammenarbeit mit den Auftraggebern und ihren internationalen Partnern, um sensible Darstellungen zu entwickeln.
Q3
Welche Rolle spielt Farbe bei komplexen Editorial-Projekten?
Farbe wird zum Navigationssystem. In unserem FES-Projekt kodieren verschiedene Farbtöne die Weltregionen und schaffen gleichzeitig eine harmonische Gesamtwirkung. So können sich Lesende orientieren, ohne dass das Design unruhig wird.
Q4
Wie koordiniert man ein Projekt mit so vielen internationalen Beteiligten?
Klare Prozesse und modulare Arbeitsweise sind entscheidend. Wir haben das Projekt in Pakete aufgeteilt und enge Abstimmungsschleifen mit der Auftraggeberin etabliert. Gleichzeitig mussten wir flexibel bleiben, da sich Inhalte während der Produktion noch ändern können.
Q5
Geht politische Kommunikation auch weniger textlastig?
Definitiv. Illustration und visuelle Metaphern können komplexe politische Konzepte oft direkter vermitteln als lange Texte. Wichtig ist, die richtige Balance zu finden und die Zielgruppe im Blick zu behalten.
Q6
Was unterscheidet inhaltsbasiertes Design von klassischem Graphic Design?
Inhaltsbasiertes Design denkt vom Inhalt her. Jede Gestaltungsentscheidung dient der besseren Vermittlung der Botschaft. Es geht nicht nur um Schönheit, sondern darum, komplexe Inhalte zugänglich und verständlich zu machen. Design wird zum Übersetzungsinstrument zwischen verschiedenen Wissensebenen.
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