KWW Erklärfilme zur Kommunalen Wärmeplanung
Es war einmal die Wärmewende
Was die Kommunale Wärmeplanung mit der Ernährung eines Drachen zu tun hat
Sachlich-informativ:
Die kommunale Wärmeplanung ist Deutschlands größte Planungsaufgabe für die Klimaneutralität bis 2045. Für das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende der Deutschen Energieagentur in Halle entwickelten wir neun Erklärfilme, die komplexe Prozesse verständlich machen. Von märchenhaftem Storytelling bis zu präzisen Prozessschritten – eine Filmreihe, die 11.000 Kommunen den Weg zur Wärmewende erleichtert.
Wenn 11.000 Kommunen eine neue Sprache lernen müssen
Deutschland steht vor seiner größten Planungsaufgabe: Bis 2045 muss die Wärmeversorgung klimaneutral werden. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet Kommunen bundesweit zur strategischen Planung - eine komplexe Mammutaufgabe für oft ressourcenschwache Verwaltungen. Das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) der dena unterstützt dabei als zentrale Anlaufstelle. Doch wie vermittelt man technische Prozesse, rechtliche Vorgaben und Beteiligungsformate so, dass sie sowohl Fachleute als auch Bürger verstehen und mittragen?
Neun Filme, ein System: Vom Märchen bis zur Prozess-Präzision
Unsere Antwort: Eine Filmreihe aus neun Erklärvideos, die komplexe Wärmeplanung in verdauliche Häppchen zerlegt. Der Hauptfilm nutzt märchenartiges Storytelling, um die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns zu vermitteln. Sieben Kurzfilme erklären die Prozessschritte prägnant in je 10-20 Sekunden. Ein weiterer Film fokussiert auf Akteursbeteiligung. Jedes Video folgt dem KWW-Design, nutzt klare Visualisierungen und schafft durch konsistente Bildsprache Wiedererkennung bei maximaler Verständlichkeit.
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Die 4 Main-Deliverables
1
Hauptfilm „Wie funktioniert die Kommunale Wärmeplanung?“
Narrativer 3-Minuten-Film mit märchenartiger Geschichte über einen Drachen, der nur dank gemeinsamer Unterstützung heilen kann – Metapher für die gemeinschaftliche Wärmewende. Emotionaler Einstieg ins Thema.
2
Serie „Kommunale Wärmeplanung erklärt“ (7 Filme)
Kompakte Erklärung der sieben Prozessschritte in je 10–20 Sekunden: Von Vorbereitungsphase bis rollierender Prozess. Präzise, visuell klar, sofort einsetzbar in Schulungen.
03
Film „Akteursbeteiligung in der Kommunalen Wärmeplanung“
120 Sekunden über erfolgreiche Stakeholder-Einbindung. Zeigt Nutzen von Beiräten, Bürgerbeteiligung und den optimalen Zeitpunkt für verschiedene Akteure.
04
Konsistentes visuelles Storytelling-System
Durchgängige Designsprache nach KWW-CD mit wiederkehrenden Symbolen, Farbwelt und Illustrationsstil. Schafft Wiedererkennung und ermöglicht modulare Nutzung der Filme.
Q&A
Q1
Warum märchenartiges Storytelling für ein technisches Thema?
Transformation funktioniert nur mit emotionaler Beteiligung. Ein Drache, der nur durch gemeinsame Unterstützung heilen kann, macht die Kernbotschaft der Wärmewende sofort verständlich: Es braucht alle. Märchen durchbrechen Abwehrhaltungen und schaffen Zugang zu komplexen Themen.
Q2
Wie erreicht man so unterschiedliche Zielgruppen wie Verwaltung und Bürger?
Durch modulares Design und verschiedene Komplexitätsebenen. Der emotionale Hauptfilm funktioniert für alle, die Prozessfilme bedienen Fachleute, das durchgängige visuelle System schafft Wiedererkennung. Verschiedene Türen, ein Haus.
Q3
Was macht erfolgreiche Wissenschaftskommunikation für Transformationsthemen aus?
Sie muss drei Dinge leisten: Komplexität reduzieren, ohne zu vereinfachen, emotionale Relevanz schaffen und Handlungsfähigkeit vermitteln. Reine Information reicht nicht - es braucht Verstehen, Wollen und Können.
Q4
Wie stellt man sicher, dass komplexe Inhalte nicht verfälscht werden?
Durch enge Zusammenarbeit mit Fachexperten und iterative Abstimmung. Jede Vereinfachung wird geprüft: Stimmt die Botschaft noch? Bei uns arbeiten Storytelling und Expertise Hand in Hand, nie gegeneinander.
Q5
Welche Rolle spielt visuelles Design bei der Wissensvermittlung?
Es ist enorm wichtig. Konsistente Bildsprache schafft Vertrauen, klare Hierarchien helfen beim Verstehen, emotionale Bilder motivieren zur Teilnahme. Design ist aktiver und wesentlicher Teil der Kommunikationsstrategie.
Q6
Kann man gesellschaftliche Transformation „designen"?
Transformation entsteht durch Verstehen, Beteiligung und gemeinsames Handeln. Design kann diese Prozesse unterstützen, indem es Wissen und auch Komplexes zugänglich macht und Menschen befähigt, mitzugestalten. Wir gestalten nicht die Transformation selbst, sondern die Werkzeuge dafür.
Unsere Main - Deliverables
Strategisches Eventdesign
Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts für mehrtägige digitale Veranstaltungen mit bis zu 40 internationalen Teilnehmenden. Erschließung und Integration verschiedener Plattformen und Tools für optimale Kollaboration.
Co-kreative Workshopformate
Gestaltung von Formaten zur Partizipation, die Tandems aus Forschenden und Journalisten bei der gemeinsamen Projektentwicklung mithilfe von Methoden aus Design-Thinking, Foresight sowie Liberating Structures unterstützen.
Visuelle Identität und Kommunikationsdesign
Entwicklung eines flexiblen Key-Visual-Systems, das jeder ComLab-Ausgabe eine eigene thematische Identität verleiht, bei gleichzeitiger Stärkung der Marke ComLab.
Digitale Erfahrungswelten
Aufbau und Betreuung komplexer virtueller Umgebungen mit verschiedenen Orten für Interaktion, von informellen Netzwerkräumen bis zu Arbeitsplätzen speziell für fokussierte Kollaboration.
001
Märchenartiges Storytelling als Türöffner für Transformation
Technische Themen emotional zugänglich zu machen – das war die Kernherausforderung. Statt trockener Prozessbeschreibungen wählten wir bewusst eine märchenartige Erzählung: Ein Drache kann nur heilen, wenn das ganze Dorf zusammenhilft. Diese Metapher macht die Essenz der Wärmewende sofort begreifbar: Transformation gelingt nur gemeinsam. Der narrative Ansatz durchbricht die typische Abwehrhaltung bei „noch einem Verwaltungsthema" und schafft emotionalen Zugang. Storytelling wird hier zum strategischen Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel.
002
Skalierbare Komplexitätsreduktion durch modulares Design
Die unterschiedlichen Wissensstände und Zeitbudgets der Zielgruppen erforderten ein durchdachtes Schichtensystem: Der Hauptfilm bietet emotionalen Zugang, die Kurzfilme liefern spezifisches Prozesswissen, der Beteiligungsfilm vertieft Querschnittsthemen. Diese modulare Struktur ermöglicht zielgruppenspezifische Nutzung - vom Bürgermeister-Briefing bis zur Verwaltungsschulung. Gleichzeitig schafft das konsistente visuelle System Wiedererkennung und Vertrauen. Komplexitätsreduktion wird so zur strategischen Kommunikationsarchitektur für komplexe und weitreichende Transformationsprozesse.